Alfred Ehrhardt – Malerei, Zeichnung, Grafik Teil I

28. November 2015 bis 21. Februar 2016

Eröffnung: Freitag, 27. November 2015 um 19.00 Uhr
Eröffnungsrede: Dr. Christiane Stahl, Leiterin Alfred Ehrhardt Stiftung

Alfred Ehrhardt war ein universal talentierter Künstler. Er war Orgelspieler, Chorleiter, Komponist, Maler und Kunstpädagoge, bevor er, bedingt durch die Entlassung durch die Nationalsozialisten 1933 aus der Hamburger Landeskunstschule, Fotograf, Dokumentarfilmer und Filmproduzent wurde. Nach dem Krieg wurde er vor allem durch seine vielprämierten Kultur- und Dokumentarfilme bekannt. Seine Gemälde und Zeichnungen hingegen, die er 1931 in einer umfassenden Einzelausstellung im Hamburger Kunstverein ausstellen konnte, sind erst seit wenigen Jahren der Öffentlichkeit wieder zugänglich. Umso erfreulicher ist es, dass nun in Berlin erstmals eine Auswahl des malerischen, zeichnerischen und grafischen Werks von Alfred Ehrhardt zu sehen sein wird. Der erste Teil der Ausstellung widmet sich schwerpunktmäßig der jüngeren Schaffensphase, während sich im Bauhaus-Jahr 2019 der zweite Teil auf den Einfluss durch das Dessauer Bauhaus konzentrieren wird.

Ursprünglich war Alfred Ehrhardt Lehrer für Musik, Rhythmische Gymnastik und Kunst an einem reformpädagogischen Landschulheim, das mit seinem innovativen, an der Avantgarde der Weimarer Republik orientierten Programm zu einem der kühnsten und wegweisenden Schulversuche der 1920er-Jahre wurde.

 

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