Arvid Gutschow und Alfred Ehrhardt – Artverwandte

12. Januar bis 17. März 2013

Eröffnung: Freitag, 11. Januar 2013, 19 Uhr
Eröffnungsrede: Hans Jürgen Sieker, Fotograf, Nachlassverwalter Arvid Gutschow

Am 11. Januar 2013 eröffnet die Berliner Alfred Ehrhardt Stiftung die Ausstellung
"Arvid Gutschow und Alfred Ehrhardt – Artverwandte".

Anlass für diese fotografische Gegenüberstellung ist eine umfassende Schenkung von Aufnahmen Gutschows, diesem bedeutenden Vorreiter der Neuen Fotografie, dessen Blick und Bildthematik denen von Alfred Ehrhardt nahe stehen und vergleichbar sind. Ein Teil der Ausstellung zeigt die Landschaftsaufnahmen der beiden Fotografie-Autodidakten Gutschow und Ehrhardt Seite an Seite, um zu veranschaulichen, dass beide an der Entstehung und Auflösung von Strukturen und Mustern interessiert waren. Zudem wird auch deutlich, wie Ehrhardt Gutschows strukturelle Sichtweise und Tendenzen der Neuen Fotografie aufnahm und verfeinerte. In der Ausstellung werden 60 Fotografien von Arvid Gutschow und 10 Fotografien von Alfred Ehrhardt gezeigt.

Die Fotografien von Arvid Gutschow (2.10.1900, Hamburg – 14.5.1984, Seebergen bei Bremen) sind bisher nur einem Kreis von Kennern bekannt. Ursprünglich war der promovierte Jurist als höherer Verwaltungsbeamter im Staatsdienst der Stadt Hamburg tätig. Sein Vater, ein passionierter Hobbyfotograf, brachte ihm die Fotografie nahe und so begann Gutschow früh, Landschaften im Hamburger Umland zu fotografieren. Sein besonderes Interesse galt den Strukturen und Formationen der Natur wie Lichtreflexionen auf Wasseroberflächen oder Windverwehungen an Stränden und Dünen. Darüber hinaus interessierte sich Gutschow für Fabrikanlagen und Industriebauten als neues fotografisches Sujet.

 

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Gutschow, AG Weser, Treppe I, Bremen 1956.jpg
Gutschow, Formen der Technik II, Hannover 1955.jpg