Biografie

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Alfred Ehrhardt, um 1930

1901 - 1921
Alfred Franz Adolf Ehrhardt wird am 5. März 1901 in Triptis/Thüringen geboren. Seine Mutter erweckt mit ihrer Klavierleidenschaft das musikalische Interesse ihres Sohnes. Er besucht die Volksschule Triptis, die Realschule Weida und absolviert das Realgymnasium in Gera. Abschluss des Musikstudiums am Seminar Weißenfels, das ihn zur Ausübung des Organistenamtes befähigt. Ehrhardt wird wegen Nierenproblemen vom Wehrdienst befreit.

1922 - 1924
Gesangsunterricht an der Birkenhainschule in Gera. Ehrhardt führt einige Orgelkonzerte im norddeutschen Raum auf. Als Ausdruck seiner großen Bach-Verehrung nennt er sich nach Bachs ältestem Sohn mit Vornamen „Friedemann“. Freies Studium der bildenden Künste in Gera und Hamburg.

1924 - 1930
Pädagogische Tätigkeit am Landerziehungsheim des Reformpädagogen Dr. Max Bondy in Marienau/Dahlenburg bei Lüneburg (vor 1929 Gandersheim im Harz). Ehrhardt lehrt die Fächer Kunst, Musik, Gymnastik und Leichtathletik. Er unterrichtet im Sinne von Rudolf von Laban das Künstlerisch-Tänzerische und richtet in Anlehnung an Mary Wigman mit einigen Schülern einen „Bewegungschor“ ein. 1926/27 malt er die Krypta der Klosterkirche zu Lamspringe aus, die später von den Nationalsozialisten übermalt wird.  

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