In der Reihe „Literaturhaus der Fotografie“: Lesung & Gespräch mit Wolfram Eilenberger: Ein Sternbild der Philosophie

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Sonntag, 18. November 2018, 14.00 Uhr

Moderation: Thomas Böhm (radio eins: Die Literaturagenten) | Eintritt frei | Wegen beschränktem Platzkontingent bitten wir um schriftliche Voranmeldung per e-Mail:
info(at)alfred-ehrhardt-stiftung.de

Auf die Frage: Was ist der Mensch? Lässt sich angesichts der fotografischen Arbeiten und Installationen Yamamoto Masaos antworten: Der Mensch ist nur ein kleiner Teil der Natur, die wiederum nur einen winzigen Teil eines immensen Kosmos darstellt. Diese Idee des miteinander verschränkten Mikrokosmos und Makrokosmos, die Yamamotos Masaos Arbeiten zugrunde liegt, hat eine lange literarische, kulturgeschichtliche und philosophische Tradition. Sie findet sich in den Stücken Shakespeares, in der Alchemie, in der Lehre Laotses.

Auf die Frage: Was ist der Mensch? Haben in den 1920er Jahren die vier Philosophen Ludwig Wittgenstein, Walter Benjamin, Ernst Cassirer und Martin Heidegger höchst unterschiedliche Antworten gefunden – und gelebt. Zwischen Lebenslust und Wirtschaftskrise, Nachkrieg und aufkommendem Nationalsozialismus. In seinem Buch „Zeit der Zauberer“ zeichnet Wolfram Eilenberger die Lebenswege und das revolutionäre Denken dieser vier Ausnahmephilosophen nach, in denen Eilenberger den Ursprung unserer heutigen Welt begründet sieht. Rüdiger Safranski nannte Eilenbergers Buch „Ein Sternbild der Philosophie“. Das Literaturhaus der Fotografie erkundet das Eilenbergersche Sternbild und betrachtet von dort aus die traditionellen Konzepte von Mikrokosmos und Makrokosmos.

 

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